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psychotherapie.biz

Bernhard Sommergruber - Psychotherapeut - 1010 Wien - Seitenstettengasse 5


Sexueller Missbrauch -

Für Psychotherapeutinnen, Psychotherapeuten


Fehler in Psychotherapien mit Opfern von Sexuellem Mißbrauch

  • Physischer oder sexueller Mißbrauch von Psychotherapeuten an ihren Klientinnen oder Auszubildenden.

  • Nicht hören, nicht glauben, wenn die Person sexuelle Gewalt andeutet oder von ihr spricht.

  • Schnell alles wieder gut machen wollen (z.B. schnelle Anzeige ohne die realen Möglichkeiten interdisziplinär ausreichend zu prüfen), was bedeutet sich und v.a. dem Opfer keine Zeit zu lassen.

  • Dem Opfer als unmündige Person begegnen, weil "es ja so arm ist" und damit Verstärkung der Selbstwert-Problematik.

  • Zuviel eigene Ideologie bedeutet Nicht-Wahrnehmen der Person und damit was diese will.

  • Bei Klientin oder Klient nur die sexuelle Gewalt sehen, nicht die Vielfältigkeit der Person, womit die Einengung gefördert wird.

  • Eigene Rachegefühle werden nicht kontrolliert, wodurch das Opfer in seiner Einengung bestätigt wird, da es auch jetzt von uns erführt: Die Welt ist grausam Punkt.

  • Durch eigenes unkontrolliertes Denken und Handeln vermittelt die/der PsychotherapeutIn, daß der Täter (Vater, Stiefvater....) "der letzte Dreck" ist. So vermittelt der/die PsychtherapeutIn (wie andere) der Leidenden etwas, ohne mit dieser Person auf !!seine/ihre!! Reise gegangen zu sein: Welche StellungnahmeN hast du zu dieser Person.

  • Vergebung erzwingen, i.S. von darauf hinarbeiten, statt Vergebung, wenn gewünscht, zu ermöglichen.

  • Frieden der/m KlientIn erschweren, durch "Hinarbeiten auf Krieg" (persönlichen Krieg, Geschlechterkrieg etc.) - wieder ohne zu hören und sehen, was die Intention der/die KlientIn ist.